Aug 2, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Medikamente im Straßenverkehr

Medikamente im Straßenverkehr

Medikamente nehmen ist mittlerweile wie Zähneputzen. Viele tun es täglich, denn Allergietablette, Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder auch der Blutdrucksenker sind Mittel, ohne die sich nicht auskommen können. Doch Medikamente wirken sich auf den Straßenverkehr aus – vor allem, wenn sie nicht genommen werden.

Continue reading »

Jul 9, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Problemlos Fliegen – So funktioniert der Druckausgleich richtig

Problemlos Fliegen – So funktioniert der Druckausgleich richtig

Ihr kennt das: Da hat man einmal im Jahr Urlaub, der Flug ist schon gebucht und die Erkältung ist im Anmarsch. Sobald der Körper einmal nicht unter Stress steht, wird er krank. Den Urlaub abzusagen, ist aber keine Option.

Continue reading »

Jun 12, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Endlich frei atmen!

Endlich frei atmen!

Sobald ein Neugeborenes das Licht der Welt erblickt, beginnt es zu atmen. Ab diesem Zeitpunkt hört es damit nicht wieder auf – bis zu seinem Tod. Interessant ist, dass die Lunge im Mutterleib keinerlei Funktion hat. Sie ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die bei der Geburt herausgepresst wird. Das Baby beginnt zu atmen.

Continue reading »

Mai 28, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Schutz vor kommerzieller Strahlung – Neue Gesetze

Schutz vor kommerzieller Strahlung – Neue Gesetze

Auch wenn ihr euch in letzter Zeit nicht röntgen lassen habt und keinen CT hattet, kann eure Strahlenbelastung trotzdem hoch sein. Nicht nur die offensichtlichen Dinge verursachen Strahlung, sondern auch die Kleinen. Die kommerzielle Bestrahlung wächst stetig. Mit ihr die Gefahr, zu viel Bestrahlung abzubekommen, denn die kommerzielle Bestrahlungen müssen bisher nicht gelistet werden. Doch was genau ist kommerzielle Strahlung überhaupt und warum wurde sie bisher nicht kontrolliert? Continue reading »

Apr 17, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Diese Werte sind wichtig! Medizinische Werte verstehen

Diese Werte sind wichtig! Medizinische Werte verstehen

Medizinische Werte werden in klinischen Parametern angegeben. Wer Arzt ist versteht sie, doch bei Patienten treffen sie oft auf Unverständnis. Kaum ein Arzt macht sich die Mühe, sie richtig zu vermitteln und zu erklären. Dafür reicht sie Zeit im Gespräch mit dem Patienten meist gar nicht aus. Doch damit nicht nur Unsicherheit auftritt und die damit verbundenen Risiken besprochen werden, nehmen wir uns heute die Zeit und wollen euch ein bisschen aufklären.

Wenn ihr schon einmal einen Blick in die eigene Patientenakte geworfen, einen Arztbrief nach Hause geschickt bekommen oder die Laborauswertung gesehen habt, habt ihr das Gefühl von Unsicherheit gespürt. Ist mit mir alles in Ordnung, ist immer die erste Frage, die gestellt wird. Die Zahlen können verwirren, denn fast niemand, der nicht vom Fach kommt, weiß, was sie bedeuten.

Wie viel Cholesterin ist normal? Ist mein Blutdruck zu hoch oder auch die Frage, ob der Zuckerwert normal ist, stell sich schnell. Otto Normal Mensch kann mit den klinischen Parametern oft nichts anfangen.

Doch die Werte sind nur Werte und die Bedeutungen, die daraus gezogen werden, haben sich in den letzten Jahren immer mal wieder geändert. Vor Jahren lautete die Regel: „Alles bis 100 plus die Lebensjahre ist in Ordnung“. So hätte ein 80 Jähriger einen Puls von 180 haben können, was natürlich nicht richtig ist. Diese Regel ist veraltet und für verschiedene Werte gelten ganz unterschiedliche Regelungen. Doch welche sind das?

Um euch heute nicht weiter zu verunsichern und einen kleinen Denkanstoß in die richtige Richtung zu geben, widmen wir uns heute euren Werten. Dabei schauen wir uns die Hauptwerte an, auf die es ankommt. Wir verraten, warum sie wichtig sind, was ihr beachten solltet und wie ihr sie richtig auswerten könnt. Wir zeigen euch heute, wie ihr medizinische Werte verstehen könnt!

Medizinische Werte richtig verstehen

Die wichtigsten Werte, die ihr für euch selbst herausfinden könnt, sind Gewicht, Fettwert, Blutdruck und Zuckerwert. Sie gelten als Kennzahlen für Herz- Kreislauf- Erkrankungen. Wer sie kennt, hat gewonnen, denn wenn sie nicht stimmen, sind sie Auslöser für Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin oder Fettleibigkeit.

Wer raucht, Übergewicht hat und hohe Cholesterinwerte besitzt, hat ein größeres Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte. Bis heute hat dieses Modell seine Richtigkeit, also solltet ihr schauen, dass ihr nicht von allen oder am besten von gar keinem hohem Wert in diesem Bereich betroffen seid.

Unter Fachleuten ist man sich allerdings nicht einig, wann welcher Wert gefährlich ist. Manche Ärzte verschreiben früher Tabletten als andere und manchmal ist das auch richtig. Oft reicht es aber auch aus, an seinen Gewohnheiten etwas zu ändern, damit alles wieder im grünen Bereich ist.

So könnt ihr selbst etwas für euch tun, indem ihr euch gesund ernährt, viel bewegt und nicht raucht oder trinkt. Das alles sind schlechte Angewohnheiten, die ihr ablegen könnt, wenn ihr wollt, um für euch und euer Leben etwas Positives zu bewirken.

Nun aber zu den Werten. Wir werfen einen Blick auf den Blutdruck, auf den Blutzucker, auf das Cholesterin und auf den BMI und Taillenumfang. Wir verraten euch, welche Werte normal sind, welche ihr vermeiden solltet und ihr wie ihr wieder einen normalen Wert bekommen könnt.

Welcher Blutdruck Wert ist normal?

Doch wie ist es mit dem Blutdruck? Welcher Wert ist normal, welcher nicht und ab wann sollte man selbst etwas tun? Und was ist der Blutdruck überhaupt? Viele Menschen leiden an einem hohen oder zu niedrigen Blutdruck. Dagegen gibt es Tabletten, aber es wäre natürlich schön, wenn diese nicht benötigt werden müssten.

Doch was ist der Blutdruck überhaupt? Der Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut durch den gesamten Körper geleitet wird. Es strömt durch die Gefäße mit einem bestimmten Druck und dieser wird als Blutdruck wiedergegeben. Zahlen wie 120/80 mmHg stehen dann im Arztbericht, was aber wenig Aussagekraft hat, wenn man sich damit nicht auskennt.

Hier also eine Erklärung: mmHg ist das Maß, in dem gemessen wird. Es steht für Millimeter- Queck- Silbersäule. Die erste Zahl benennt den systolischen Wert, die zweite Zahl den diastolischen Wert. Der systolischen Wert sollte zwischen 120 und 129 mmHg und der diastolischen Wert um 80 bis 84 mmHg liegen. Bis zu einem Wert von 139/89 mmHg spricht man von einem hochnormalen Wert. Alles ist im grünen Bereich.

Wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist, auch wenn nur eine Zahl zu hoch ist, steigt das Risiko für viele Erkrankungen. Schlaganfälle und Herzinfarkte werden wahrscheinlicher. Um den Blutdruck zu senken, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Wichtig ist aber auch, dass der Blutdruck erst einmal über einen längeren Zeitraum beobachte werden muss. Von einer einmaligen Messung kann der Arzt nicht festlegen, ob der Blutdruck zu hoch ist. Drei Messungen an zwei Tagen sind Pflicht, um eine Aussage treffen zu können. Besser noch ist es, wenn ihr Zuhause ein Gerät habt und zwei Mal am Tag für zwei Wochen euren Wert bestimmt.

Welche Werte sind beim Blutzucker in Ordnung?

Der Blutzuckergehalt zeigt euch an, ob ihr an Diabetes leidet oder nicht. Dafür verantwortlich ist der Zucker Glucose, der im Blut zu finden ist. Er stellt sicher, dass euer Organismus und Körper mit Energie versorgt wird. Damit Glucose aber umgewandelt werden kann, wird Insulin benötigt. Nur so kann der Körper die gewonnene Energie verarbeiten.

Wenn nicht genügend Insulin im eigenen Körper vorhanden ist, steigt der Zuckerwert an. Diabetes ist die Folge und Insulin muss vor jedem Essen gespritzt werden, weil es sonst lebensgefährlich werden kann. Wenn der Zuckergehalt im Blut sehr hoch ist, kann er bei der Messung auf Diabetes oder eine Vorstufe von Diabetes hinweisen.

Nüchtern sollte der Blutzucker daher unter 100 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) liegen. Der Wert kann aber auch mit mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben werden. Dabei darf der Wert dann die 5,6 mmol/l nicht übersteigen. Wenn nach dem Essen gemessen wird, steigt der Blutzucker natürlich an. Hier ist ein Wert von rund 160 mg/dl bzw. 8,9 mmol/l normal und sollte nicht überstiegen werden.

Wichtiger als ein nüchterner Test ist aber ein Zuckerbelastungstest. Hierbei trinkt der Patient eine Zuckerlösung. Nun wird zwei Stunden lang der Wert gemessen, um herauszufinden, ob Diabetes oder eine Vorstufe davon vorliegt. Ihr könnt aber auch den Langzeitblutzuckerwert ermitteln lassen, der Aufschluss darüber gibt, ob ihr Diabetes habt oder nicht.

Wie sollen die Blutfette aussehen?

Blutfette sagen etwas über das Cholesterin im Körper aus. Cholesterin ist nicht grundsätzlich böse. Oft wird es falsch aufgefasst. Cholesterin wird benötigt, um Zellen aufzubauen, daher ist es sehr wichtig für den Organismus. Den größten Teil an Cholesterin stellt der Körper aber selbst her und braucht nur ein paar spezielle Cholesterine, die in der Nahrung zu finden sind.

Wenn zu hohe Werte beim Blutfett bzw. Cholesterin gemessen wurden, steigt das Risiko für Gefäßschädigungen an. Falls das bei euch passiert, habt ihr eine Fettstoffwechselstörung, die nach und nach Cholesterin in den Gefäßen absetzt und diese so verstopfen lässt. Schlimmstenfalls kann daraus ein Schlaganfall oder Herzinfarkt entstehen.

Wie stark die Fettstoffwechselstörung ist, muss der Arzt feststellen. Er kann ggf. auch eine Therapie mit Sport oder Blutfettsenkern verschreiben. Generell gelten folgende Werte: Das LDL- Cholesterin sollte zwischen 70 und 115 mg pro dl Blut liegen. Es kommt aber auf die persönlichen Gegebenheiten an, wodurch die unterschiedlichen Werte entstehen können.

Anhand der Werte erkennt ihr schon, dass der Arzt auf jeden Fall ein Auge auf eure Werte werfen sollte. Jeder Mensch ist anders und hat andere Voraussetzungen, sodass die Blutfettwerte ganz individuell betrachtet werden müssen. Sie stehen im Zusammenhang mit allen anderen Werten und so kann ein Leihe wenig mit ihnen anfangen.

Wenn ihr aber einen hohen Wert bemerkt, scheut nicht davor zurück, zum Arzt zu gehen. Er kann euch auf jeden Fall helfen. Er kann zudem ermitteln, wie hoch das Risiko bei jedem einzelnen Patienten im Bezug auf Herz- Kreislauf- Erkrankungen wie Schlaganfällen und Herzinfarkten ist.

Welche Rolle spielt der BMI und Taillenumfang?

Vom BMI haben sicher viele von euch schon einmal gehört. Er gibt in Zahlen an, wie viel jemand wiegt und hat seine eigene Skala, die auch noch in Männer und Frauen aufgeteilt ist. Schon in der Schule errechnet man spielerisch seinen BMI. Für manche war es damals schon eine Ernüchterung. Mediziner nehmen den BMI, um beurteilen zu können, ob das Körpergewicht im normalen Bereich liegt oder nicht.

Dafür wird der BMI bzw. Body Mass Index benutzt. Er wird errechnet, indem aus dem Gewicht in Kilogramm die Körpergröße in Metern zum Quadrat gerechnet wird. Daraus ergibt sich dann ein Wert, der auf einer Skala abgelesen werden kann. Er zeigt an, ob ihr untergewichtig, im Normalbereich, leicht darüber oder adipös seid.

Wenn ihr euren BMI errechnet habt, schaut ihr einfach in der Tabelle nach. Alles zwischen 18 und 24,9 gilt als medizinisch unbedenklich. Allerdings solltet ihr in der jeweiligen Tabelle für euer Geschlecht nachschauen, um noch genauere Angaben zu bekommen. Ab einem BMI von 30 sprechen Ärzte von Adipositas, also Fettleibigkeit.

Hinzu nehmen solltet ihr auch noch die Taillenmessung. Sie gilt als weiteres Indiz dafür, ob euer Gewicht sich im Normalbereich hält oder nicht. Ihr nehmt ein Maßband und messt am Bauchnabel vorbei eure Taille. Bei Frauen sollte der Wert nicht über 80 cm und bei Männern nicht über 94 cm liegen. Wenn ihr darunter liegt, ist alles im grünen Bereich und ihr braucht euch keine Sorgen machen. Wer drüber liegt, sollte über mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung nachdenken.

Warum sind diese vier Werte so wichtig?

Nachdem wir euch nun alle Werte mitgeteilt haben, sollten eigentlich keine Fragen mehr offen sein. Wenn ihr über 30 Jahre alt seid, solltet ihr euren Blutdruck kennen, um ihn jederzeit mitteilen zu können. Das ist vor allem wichtig, falls ihr einmal einen Unfall habt und irgendwelche Medikamente einnehmt oder einnehmen müsst.

Doch warum sind gerade diese vier Werte so wichtig? Die Werte sind meist ein Wechselspiel. Wer bei allen zu einem positiven Ergebnis kommt, kann sich freuen. Wenn nicht, solltet ihr ein wenig an euch und eurem Körper arbeiten, sonst zählt ihr zur Risikogruppe für Schlaganfälle, Diabetes und Herzinfarkte.

Der Blutzuckerspiegel gibt dabei erste Hinweise auf Diabetes. Der nüchterne Wert steigt schon an, bevor die Krankheit überhaupt zuschlägt, also lohnt es sich, ihn gelegentlich testen zu lassen, damit es gar nicht erst so weit kommt.

Prädiabetes kommt auch meist nicht allein. Oft wird sie begleitet von Übergewicht, hohem Blutdruck und einem gestörten Fettstoffwechsel. Diese Faktoren werden oft das tödliche Quartett genannt, da sie die Lebenserwartung der Patienten stark senkt.

Doch oft ist der BMI gar nicht aussagekräftig. Bei offensichtlichem Übergewicht stimmt er oft, aber bei Sportlern liegt er meist völlig daneben. Der BMI unterscheidet nämlich nicht, ob jemand Gewicht in Form von Fett oder Muskeln auf die Waage bringt. So hat ein zwei Meter großer Mann, der muskulös ist und 120 Kilo wiegt, einen BMI von 31 und wäre damit Fettleibig. Das stimmt natürlich nicht.

Was kann man gegen zu hohe Werte tun?

Oft gehen aber Diabetes und ein hoher BMI zusammen mit Bluthochdruck und einem hohen Cholesterin Hand in Hand. Oft könnt ihr aber auch noch etwas dagegen tun. So ist es für viele Patienten ein Ansporn, abzunehmen, um sich wieder wohl zu fühlen und ganz nebenbei gesund zu werden.

Wer es schafft, den BMI innerhalb von sechs Jahren nach einer Diabetes Diagnose um ein paar Prozent zu verringern, hat gute Chancen, den Diabetes-Typ-2 wieder loszuwerden. Wichtig ist hierbei aber eine konsequente Bewegung und gesunder Ernährung.

Dabei wird nicht nur der Blutzuckerwert geringer, sondern auch der hohe Blutdruck und der hohe Cholesterinspiegel. Konsequenz ist aber wichtig, denn wer nicht ständig an der Sache bleibt, riskiert richtig krank zu werden.

Also öfter einmal Treppe steigen, Fahrrad fahren und auf die Pizza und Süßigkeiten verzichten, die so verlockend sind und schon geht es mit der Gesundheit bergauf.

Mrz 22, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Zuckerersatz – So verzichtest du auf richtigen Zucker

Zuckerersatz – So verzichtest du auf richtigen Zucker

Zucker macht krank, Zucker ist ungesund, schlecht für die Zähne und natürlich für die Figur. Durch Zucker werdet ihr dick und krank. Vorurteile gegenüber Zucker gibt es viele, doch ganz auf das Süßungsmittel will niemand verzichten. Auch wenn sich die Vorurteile oftmals bewahrheiten.

kaffeetasse kaffee zucker milch

Zucker soll neuerdings sogar abhängig machen und aus dieser Abhängigkeit kommt man nur ganz schwer wieder heraus. Das merkt ihr spätestens dann, wenn ihre euch jeden Morgen Nutella auf das Brot schmiert, auf die Schokolade am Abend nicht verzichten könnt oder auch wenn der Cappuccino unter drei Stück Zucker einfach nicht schmeckt.

Doch ohne Zucker schmeckt der Kaffee nicht, der Tee nicht und eine Welt ohne Schokolade oder anderer Süßigkeiten wollen wir uns gar nicht erst vorstellen. Doch was könnt ihr nun tun, um weitgehend auf Zucker zu verzichten, aber trotzdem etwas Süße ins Essen oder in den Kaffee zu bekommen?

Tatsächlich gibt es mittlerweile viele Alternativen zum Industriezucker, wie ihr ihn kennt. Schon einmal von Xylit, Erythrit oder Dattelsirup gehört? Reissirup und Kokosblütenzucker gibt es auch noch. Doch könnt ihr damit wirklich euren Kaffee süßen?

Klar könnt ihr! Ihr müsst euch nur vom normalen Geschmack des Zuckers befreien. Wer immer den gleichen Zucker isst, gewöhnt sich schnell an den Geschmack, dabei gibt es viele gute Alternativen. Sie sind fast genauso süß und dabei auch noch viel gesünder.

Wir verraten euch heute alles über den neuen Zuckerersatz, der in ganz unterschiedlicher Form daherkommen kann. Ab heute werden Xylit, Erythrit, Dattelsirup, Reissirup und Kokosblütenzucker keine Fremdwörter mehr für euch sein, sondern super Alternativen, um ein bisschen gesünder zu leben. Vorhang auf für den Zuckerersatz, auf den ihr lange gewartet habt!

Zuckerersatz: Xylit – Nur die Hälfte Kalorien wie Zucker

Xylit kennt ihr schon. Tatsächlich kommt es in kleinen Mengen in Früchten und Gemüse vor. In großen Mengen ist es in Birkensaft zu finden. Es sorgt dabei für die nötige Süße und ist chemisch gesehen eigentlich ein Zuckeralkohol. Aber keine Angst, die alkoholisierende Wirkung bleibt aus. Es heißt einfach nur so.

Wer Handel nach Xylit sucht, sollte lieber nach Xucker oder Birkenzucker suchen. Das ist nämlich der Handelsname, der sich natürlich besser verkaufen lässt als Xylit. Birkenzucker klingt einfach schöner und bringt euch die Assoziation mit etwas gesundem.

Tatsächlich ist es auch ein bisschen gesünder als herkömmlicher Zucker. Normaler, weißer Zucker hat rund 400 Kalorien auf 100 Gramm. Xylit bringt es bei gleicher Menge nur auf rund 240 Kalorien. Ihr spart bei der Verwendung also knapp die Hälfte an Kalorien ein.

Xylit ist ein weißes Granulat, das neutral schmeckt und seine Süße erst in Speisen und Getränken zum Ausdruck bringt. Es wird aus chemisch aus dem Birkenholz extrahiert. Die Süßkraft entspricht genau der Süßkraft von Zucker, weswegen es 1:1 verwendet werden kann. Für euch bedeutet das also keine große Umstellung, außer dass das Produkt ein andere ist und ihr noch Kalorien sparen könnt. Xylit kann übrigens auch beim Backen verwendet werden.

Das Praktische an Xylit ist, dass es Sättigungshormone ausschüttet. Wenn ihr euch also für diesen Zuckerersatz entscheidet, habt ihr ein Sättigungsgefühl. Darüber hinaus steigt der Blutzuckerwert kaum an, sodass es für Diabetiker geeignet ist. Auch schützt es aktiv vor Karies.

Der einzige Nachteil liegt in der verzehrten Menge. Wenn ihr zu große Mengen auf einmal verzehrt, kann es zu Blähungen und Durchfall führen. Das allerdings nur bei empfindlichen Personen, die es sowieso mit dem Magen haben und bei wirklich großen Mengen. 20 bis 30 Gramm müssen es schon sein, damit ihr etwas vom Xylit bemerkt.

Leider gab es bisher noch keine Langzeitstudien zu Xylit, weswegen man nicht sagen kann, ob es noch andere Nebenwirkungen oder Schädigungen am Körper anrichten kann. Allerdings ist es viel gesünder als Zucker, denn wie jeder weiß, schadet Zucker auf jeden Fall dem Körper. Damit ist Xylit eine wunderbare Alternative.

Erythrit – Nur 20 Kalorien auf 100 Gramm

Als nächstes schauen wir uns den Zuckerersatz Erythrit an. Er ist ebenfalls ein Zuckeralkohol, aber auch ohne alkoholisierende Wirkung. Dabei ist Erythrit noch besser aufgestellt als Xylith, denn pro 100 Gramm hat Erythrit gerade einmal 20 (!) Kalorien. Das ist fast gar nicht mehr zu unterbieten.

Erythrit schmeckt dabei aber etwas fruchtiger, aber die Süßkraft ist geringer. Das bedeutet, um etwas genauso süß wie Zucker zu bekommen, müsst ihr mehr Zuckerersatz nehmen. Bei 20 Kalorien pro 100 Gramm ist das aber gar kein Problem. Selbst wenn ihr euch 100 Gramm hineinkippt, habt ihr extrem viele Kalorien im Gegensatz zum Zucker gespart.

Im Laden hat es keinen so schönen Namen wie Birkenzucker. Es wird einfach Sukrin oder Xucker light genannt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es noch nicht so bekannt geworden ist, denn nach Sukrin oder Xucker light schaut sich niemand um, nach Zucker hingegen schon.

Erstaunlicherweise wird Erythrit biotechnologisch aus Zucker hergestellt. Wer hätte das gedacht?! Also kann Zucker doch mit weniger Kalorien auskommen. Erythrit ist dabei hitzebeständig und eignet sich auch zum Backen.

Der Nachteil ist wieder, dass es bei diesem Süßungsmittel keine Langzeitstudien gibt. Doch Erythrit ist dem normalen Zucker noch ähnlicher, sodass es wahrscheinlich keine dauerhaften Probleme geben wird. Zumindest hat Erythrit keine Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel und kann daher auch von Diabetikern verwendet werden.

Erythrit verursacht kein Karies und ist gut verträglich. Das Süßungsmittel wird sogar von unserem Körper selbst gebildet, nämlich dann, wenn Menschen zunehmen. Komisches Zusammenspiel, aber trotzdem interessant. Mehr weiß die Forschung aber noch nicht über Erythrit.

honig sirup dattelhonig süßungsmittel

Dattelsirup – Zuhause selbst machen

Unser nächster Blick geht in Richtung Dattelsirup. Sirup kennt ihr sicher schon. Ihn gibt es in vielen verschieden Arten. Dattelsirup ist bei uns auf dem Markt noch neu und daher kauft ihn bisher noch niemand. Was die Menschen nicht kennen, kaufen sie nicht. Das ist eure Chance jetzt zuzuschlagen und allen ein Stück voraus zu sein.

Dattelsirup wird aus Datteln und Wasser hergestellt. Die Datteln werden dabei in Wasser gekocht und anschließen gefiltert. Das Ganze könnt ihr Zuhause auch selbst machen, denn ihr braucht nur ungesüßte (!) Datteln und Wasser. Eine super Sache, denn hier ist wirklich alle natürlich und nicht muss chemisch hergestellt werden.

Die Konsistenz ist ähnlich wie Honig, aber der Sirup ist dunkler und leicht karamell- artig im Geschmack. Das muss man mögen bzw. sich umgewöhnen, denn Dattelsirup erinnert weder an Zucker noch an Honig. Das macht ihn besonders interessant für die Clean Eating Szene, die den Sirup jetzt schon für sich entdeckt hat. Dattelsirup ist also der Hipster unter den Zuckersorten.

Mit diesem Zuckerersatz könnt ihr alles süßen, wofür ihr auch Honig benutzt hättet. Allerdings solltet ihr wirklich im Hinterkopf behalten, dass er anders schmeckt. So ist er zu Obstsalat und Müsli genauso lecker wie zu Porridge oder Jogurt. Zum Backen oder Braten ist er aber nicht geeignet, da Dattelsirup bitter werden kann.

In 100 Gramm befinden sich 289 Kalorien. Ihr spart also nur 100 Kalorien als zum normalen Zucker. Allerdings ist Dattelsirup natürlich super gesund. In ihm befinden sich verschiedene bioaktive Pflanzenstoffe, die eben auch in Datteln stecken. Nicht umsonst sind Datteln so gesund.

Der Dattelsirup wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und in großen Mengen nicht abführend. Datteln werden auch gern mal zum Abführen benutzt. Doch warum gibt es so viele Kalorien? In ihm versteckt befinden sich verschiedene Zucker. Darunter auch Glucose, Fructose und Saccharose zu finden, sodass Menschen mit diesen Unverträglichkeiten lieber die Finger von Dattelsirup lassen.

Reissirup hat viele Einsatzgebiete

Jetzt schauen wir uns den Reissirup etwas genauer an. Reissirup ist die neue Zucker- Alternative aus China. Sie ist in Asien schon weit verbreitet und dort ein angenommenes Süßungsmittel. Bei uns ist er noch gar nicht bekannt.

Hergestellt wird Reissirup durch Reis und Wasser, die mit Enzymen angereichert werden. Daraus entsteht ein Sud, der dann wieder abgegossen und gefiltert wird. Fertig ist der Reissirup. Er bringt 308 Kalorien auf 100 Gramm mit sich und hat damit nur wenig weniger Zucker als normaler Zucker. Aber besser als nichts.

Der Sirup überzeugt mit seinen Einsatzgebieten. Er kann zum Kochen, Backen und Braten benutzt werden. Beim Kochen wird er genauso verwendet wie Zucker. Ihr solltet aber beachten, dass dadurch die Speisen generell flüssiger werden, da Reissirup schließlich eine Flüssigkeit ist.

Beim Backen müsst ihr beachten, dass der Sirup eine geringere Süßkraft als Zucker hat damit benötigt ihr mehr davon, um an den gleichen Geschmack wie Zucker zu kommen. Damit erhöht sich aber auch die Menge der Flüssigkeit, sodass beim Backen darauf geachtet werden muss, das Rezept dementsprechend anzupassen. Es gibt aber mittlerweile entsprechende Rezepte dafür.

Ihr könnt Reissirup aber auch so verwenden zu Müsli, Jogurt, Desserts oder Obstsalat. Durch seine vielfältigen Einsatzbereiche ist Reissirup ein interessanter Zuckerersatz.

Der Nachteil beim Reissirup liegt klar auf der Hand: Er bringt schon recht viele Kalorien mit und besitzt aber eine geringere Süßkraft als Zucker. So nehmt ihr automatisch mehr und habt die gleichen Kalorien wie beim normalen Zucker. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Außerdem besteht er aus Mehrfachzuckern, Maltose, Glucose und Fructose. Menschen mit Unverträglichkeiten sollten hier also wieder aufpassen.

muffin cupcake hand törtchen

Kokosblütenzucker – Nur für den Geschmack

Zu guter Letzt schauen wir uns den Kokosblütenzucker an. Er besteht zu 90 Prozent aus verschiedenen Zuckern. So sind Fructose, Glucose und Saccharose enthalten, darüber hinaus sind Spurenelemente und Pflanzenstoffe zu finden, die aber so gering sind, dass sie nicht ins Gewicht fallen.

Um von den Spurenelemente und Pflanzenstoffe etwas abzubekommen, was sich positiv auswirkt, müsste sehr viel Kokosblütenzucker gegessen werden. Das wäre aber wieder negativ, denn Kokosblütenzucker besitzt sehr viele Kalorien. Mit 381 Kalorien pro 100 Gramm nähert er sich dem normalen Haushaltszucker an und ist gar nicht so ein guter Zuckerersatz.

Viele Menschen essen Kokosblütenzucker deswegen nicht also Zuckerersatz, sondern weil er ihnen einfach besser schmeckt. So hat er ein karamell- artiges Aroma, das ihn besonders macht. Das passt gut zu Müsli, Früchten und Jogurt.

Zum Backen und Kochen ist Kokosblütenzucker allerdings eher ungeeignet, weil sie beim Wärme oder im Wasser sich nicht auflösen. Sie knirschen und verteilen sich nicht gut, weswegen ihr das Backen und Kochen mit Kokosblütenzucker lieber lassen solltet.

Kokosblütenzucker hat in Studien gezeigt, dass er einen niedrigen glykämischen Index hat. Der Blutzucker steigt hier besonders langsam an. Einen Unterschied zu weißem Zucker macht Kokosblütenzucker aber nicht, da der Blutzuckeranstieg trotzdem zu verzeichnen ist. Er wird auf den ganzen Tag gesehen und da bringt Kokosblütenzucker keinen Unterschied. Die Menge bleibt nämlich gleich.

Gesünder ist der Kokosblütenzucker also in keinerlei Hinsicht. Einzig und allein auf den Geschmack kommt es an, wenn ihr euch für diesen Zuckerersatz entscheidet.

Feb 4, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Nie wieder Rückenschmerzen! Wie ihr euren Rücken schmerzfrei bekommt

Nie wieder Rückenschmerzen! Wie ihr euren Rücken schmerzfrei bekommt

Rückenschmerzen – ein Thema, das viele von euch kennen. Doch nur Wenige von euch wissen, was zu tun ist, wenn sie auftreten. Auf der Couch sitzen und abwarten bringt in dem Fall leider nichts. Bewegung ist gefragt und das nicht zu knapp. Wer sportlich aktiv ist, kommt seltener zu Rückenschmerzen und wenn sie doch einmal auftauchen sollten, verschwinden sie schneller wieder. Continue reading »

Jan 22, 2019
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Wie werde ich schnell das Völlegefühl los?

Wie werde ich schnell das Völlegefühl los?

Die Zeit der Weihnachtsschlemmerei mit Gulasch, Braten, rohem Keksteig und Süßigkeiten ist vorbei, wenn aber das Völlegefühl bleibt, solltet ihr anfangen zu handeln. Wer ständig nach dem Essen einen kugelrunden Bauch hat und sich kaum bewegen kann, der hat es nicht unbedingt gut im Leben.

pencakes beeren bauchschmerzen völlegefühl

Continue reading »

Dez 12, 2018
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Trockene Augen – Ursachen & Hilfe

Trockene Augen – Ursachen & Hilfe

Trockene Augen sind mittlerweile zur Volkskrankheit geworden. Fast jeder leidet einmal unter ihnen und nur wenige tun etwas dagegen. Da das Problem sich aber schnell ausbreiten kann, solltet ihr beim ersten Anzeichen von trockenen Augen zum Augenarzt gehen.

oma brille hut frau Continue reading »

Nov 16, 2018
Stina Schmidt
Kommentare deaktiviert für Wenn Haut und Haar im Winter zickt – Hautprobleme im Winter

Wenn Haut und Haar im Winter zickt – Hautprobleme im Winter

Die letzten warmen Sonnenstrahlen gehören schon länger der Vergangenheit an. Es scheint zwar immer noch die Sonne, aber drum herum ist es kalt. Haut und Haare laufen nun auf Hochtouren, aber davon bekommt ihr nichts mit. Im Winter zickt die Haut herum, stellt sich auf stur und die Haare verbünden sich mit ihr. Continue reading »

Seiten:12345678910»

Neue Kommentare

    Archive