Nov 5, 2015
Stina Schmidt
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Flexitarier – Ein neuer Ernährungstrend

Ein neuer Ernährungstrend hält euch alle im Bann. Nach Veganern und Vegetariern kommt nun ein neuer Ernährungstrend zu euch herüber geschwappt. Flexitarier stehen auf dem Vormarsch. Doch was genau sind Flexitarier eigentlich? Seid ihr vielleicht selbst schon einer und wisst es einfach nur noch nicht? Die Übergänge sind fließend und so verraten wir euch heute, was Flexitarier eigentlich sind, wie sie sich ernähren und was so schön an der neuen Ernährungsform ist.

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Kein Verzicht auf nichts!

Flexitarier lassen sich in keine Schublade stecken. In dem Namen „Flexitarier“ steckt das Wort „flexibel“ und genauso ist die Ernährung der Flexitarier auch: Flexibel. Menschen, die sich für diese Ernährungsform entscheiden, essen das, worauf sie Lust haben und müssen auf nichts verzichten. Sie nehmen Eier, Milch, Fleisch, Honig und auch Käse zu sich und sind anders als Veganer und Vegetarier nicht auf Verzicht ausgelegt. Trotzdem haben sie sich gerade von diesen beiden Ernährungsgruppen viel abgeschaut: Flexitarier ernähren sich gesund und achten darauf, wo sie ihr Nahrung kaufen. Qualität steht statt Quantität zu möglichst günstigen Preisen im Vordergrund und so orientieren sie sich gesundheitsbewusst an den Nahrungsmitteln. Sie sparen am Fleisch, essen es wenn nur zu einem fairen Preis und fairen Konditionen. Fair Trade ist ein Highlight für Flexitarier und meist achten sie auf eine schonende Zubereitung ihrer Speisen.

Kühe Wiede Kuh

Flexitarier tun etwas für die Umwelt

Motiviert werden Flexitarier vor allem durch gesundheitliche Aspekte. Meistens verwendeten Fleischproduzenten nämlich Antibiotika zur Aufzucht ihrer Tiere und so geht dieses Mittel in die Milch oder das Fleisch über. Menschen, die nun oft solches Fleisch zu sich nehmen, werden resistent gegenüber Antibiotika und kriegen richtige Probleme, wenn sie selbst einmal krank werden. Zudem ist es Flexitariern auch wichtig, etwas für den Umweltschutz und für den Tierschutz zu tun. Doch warum tut man etwas für den Umweltschutz, wenn man sich bewusst ernährt? Das ist ganz einfach: Wenn der Konsum von tierischen Produkten zurückgeht, entstehen weniger Treibhausgase in der Luft. Zudem sinkt die Stickstoffverbindung vom Dünger im Trinkwasser um rund 40% und das ist doch einmal ein guter Ansatz. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, einfach weniger zum Fleisch und tut ganz nebenher auch etwas für die Umwelt.

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Wie werde ich Flexitarier?

Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt, Flexitarier zu werden, ist das ganz einfach. Ihr reduziert euren Fleischkonsum einfach auf 2 bis 3 Mal pro Woche. Wer Fleisch kauft, achtet darauf, wo es herkommt und gibt lieber ein paar Groschen mehr aus, als schlechte Ware zu bekommen. Fleisch könnt ihr am besten dort kaufen, wo ihr den meisten Einblick in die Verarbeitung bekommt. Beim Hofladen oder beim Metzger seid ihr gut aufgehoben. Wer bei allen Speisen zusätzlich noch auf das EU Bio- Siegel achtet, ist auf der sicheren Seite. Hier gelten strenge Vorgaben für Haltung, Fütterung und Antibiotika- Einsatz als bei konventioneller Ware aus dem Supermarkt.

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