Mai 9, 2017
Stina Schmidt
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Die häufigsten Fehler bei Erkältungen

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Ein Erkältung hat jeder einmal. Erwachsene bis zu vier Mal im Jahr und Kinder sogar bis zu zwölf Mal, wenn es sie richtig erwischt. In diesem Jahr scheint die Erkältungssaison aber irgendwie nicht richtig vorbeizugehen, denn selbst mit den ersten warmen Sonnenstrahlen hustet und prustet es noch auf der Arbeit, im Kindergarten und in der Stadt um einen herum. Bloß nicht anstecken, lautet jetzt die Devise, aber was ist, wenn ihr selbst die Erkältung schon die ganze Zeit mit euch herumtragt und sie einfach nicht weggehen will? Dann seid ihr wahrscheinlich mindestens einem der häufigsten Fehler bei Erkältungen auf den Leim gegangen und damit ihr wisst, wie ihr schneller wieder gesund werdet, verraten wir sie euch heute.

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Erkältungen müssen auskuriert werden

Der größte Fehler, den ihr machen könnt, ist eine Erkältung nicht ernst zu nehmen. Der kleine Schnupfen oder das bisschen Husten haben noch jeden richtig krank gemacht. Wer trotz Erkältung auf Konzerte und Partys geht und trotzdem Sport weitermacht, spielt mit seiner Gesundheit. Was der Körper bei Angeschlagenheit braucht, ist Ruhe und wenn er diese nicht bekommt, kommt die Erkältung früher oder später zurück. Ihr verschleppt sie sozusagen und jedes Mal wieder sie ein bisschen schlimmer. Viren können nämlich dafür sorgen, dass aus dem kleinen Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung werden und aus dem bisschen Husten kann schnell eine Bronchitis werden. Damit das nicht passiert, solltet ihr euch immer richtig auskurieren und die kleinen Erkältungserscheinungen auf keinen Fall ignorieren. Im schlimmsten Fall können diese Kleinigkeiten nämlich zu chronischen Erkrankungen führen und spätestens dann ärgert ihr euch, den kleinen Schnupfen und das bisschen Husten nicht auskuriert zu haben.

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Nicht zu schnell Antibiotika nehmen

Der zweitgrößte Fehler bei Erkältungen ist, immer gleich Antibiotika zu nehmen. Antibiotika hilft nämlich nur bei Bakterien und nicht bei Viren und so sollte es wohl niemanden verwundern, dass man immer noch krank ist, wenn man nicht das richtige Mittel nimmt. Antibiotika hat dabei auch noch den Harken, dass bei häufigem und falschen Gebrauch der Wirkstoff im Körper resistent wird, also nicht mehr wirkt, wenn ihr ihn wirklich benötigt. So ist das Antibiotika wirkungslos. Gleiches gilt übrigens für Hustensaft. Husten ist nicht gleich Husten und sollte auf jeden Fall von einem Arzt angeschaut werden. Natürlich ist Hustensaft frei verkäuflich in der Apotheke, aber es kommt doch darauf an, was für einen Husten der Patient überhaupt hat. Es gibt nämlich eine Sorte, die den Schleim löst und eine andere, die den Husten stillt. Werden die Sorten miteinander verwechselt, ist euch nicht geholfen, denn so könnt ihr nicht abhusten und die ganze Geschichte verschlimmert sich. Hustenstiller beinhaltet auch noch den Wirkstoff Codein, der die Atmung beeinflussen kann und keinesfalls na Kinder verabreicht werden sollte. Wenn euer Husten unbehandelt bleibt, kann es zu chronischen Krankheiten kommen, also lieber einmal mehr zum Arzt gehen als gar nicht.

Nasenspray nicht zu lange konsumieren

Weiter geht es mit Nasenspray. Es hilft, wenn man keine Luft bekommen und auch das Abschwellen der Nase wird erleichtert. Allerdings solltet ihr es nicht zu lange nehmen, denn auf Dauer ist es nicht gesund. Es greift die Nasenschleimhaut an, kann so für Nasenbluten sorgen und dafür sorgen, dass sich der Schleim in den Nebenhöhlen absetzt. Dort kommt es dann zu Entzündungen. Maximal 5 Tage sollte das Nasenspray deswegen benutzt werden, denn sonst trocknen die Schleimhäute aus.

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