Jan 22, 2019
Stina Schmidt
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Wie werde ich schnell das Völlegefühl los?

Die Zeit der Weihnachtsschlemmerei mit Gulasch, Braten, rohem Keksteig und Süßigkeiten ist vorbei, wenn aber das Völlegefühl bleibt, solltet ihr anfangen zu handeln. Wer ständig nach dem Essen einen kugelrunden Bauch hat und sich kaum bewegen kann, der hat es nicht unbedingt gut im Leben.

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Ein Unwohlsein stellt sich ein, ihr seid ständig müde und wollt euch gar nicht mehr wegen? Blähungen, Aufstoßen und ein kugelrunder Bauch sind mit von der Partie? Vielleicht ernährt ihr euch falsch oder habt Lebensmittel, die ihr nicht vertragt?

Der Schnaps nach dem Essen muss sein, um die Verdauung zu fördern? Ein Spaziergang hilft doch sowieso nicht? Wenn man gegessen hat, will man sich schließlich nicht bewegen, oder?

Wir räumen heute mit den Mythen um das Völlegefühl auf und verraten euch, was wirklich hilft und von welchen Dingen ihr lieber die Finger lassen solltet!

Völlegefühl – Der Spaziergang ist das beste Mittel

Ein Spaziergang kann helfen. Das macht nicht nur den Kopf frei, sondern regt auch die Verdauung an. Bei einem Völlegefühl geht es nicht darum, sich nach dem Essen sportlich zu betätigen, aber ein gemütlicher Spaziergang kann helfen, das Gefühl zu reduzieren.

Die Verdauung wird angeregt durch die körperliche Betätigung und Bewegung. Das bringt den Magen in Schwung und sorgt dafür, dass er schneller wieder leer wird. Besonders Menschen, die zu Blähungen neigen, tut ein Spaziergang gut.

Wenn keine organischen Ursachen oder Probleme mit Zutaten hinter dem Völlegefühl stecken, ist ein Spaziergang das beste Heilmittel. Bewegungsmangel ist oft im Alltag zu finden und wer sich nach dem Essen ein bisschen bewegt, steuert gegen. Auch regelmäßiges Essen, das nicht zu schwer ist, erleichtert das unangenehme Gefühl.

Viele von euch denken immer noch über den Schnaps nach dem Essen nach. Er scheint zu helfen, aber tatsächlich belastet er den Magen zusätzlich. Der Schnaps nach dem Essen galt lange Zeit als Heilmittel gegen das Völlegefühl, schadet stattdessen aber wirklich.

Ihr habt nur das Gefühl, dass er hilft, aber so ist es nicht. Tatsächlich blockiert hochprozentiger Schnaps die Nerven, die die Muskulatur des Magens anregen, mit der Verdauung zu beginnen. So wird der Speisebrei nicht in den Darm gepumpt. Das Unwohlsein setzt durch den Schnaps zwar später ein, aber drum herum kommt ihr nicht.

Weniger Stress – besseres Körpergefühl

Stress schlägt ebenfalls auf den Magen. Durch ihn habt ihr ständig etwas anderes im Kopf als Bewegung und gutes Essen. So esst ihr zwischendurch. Oft gibt es Schokoriegel als Nachmittags- Snack, Hamburger oder Hot Dogs in der Mittagspause oder am Abend noch schnell einen Döner auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.

Das unregelmäßige Essen, was oft fettig ist, ist nicht gut für euren Magen. Wenn ihr mittags oft von einem Mittagstief begleitet werdet, sollte ihr vielleicht gesünder, weniger und leichter essen. Ein Salat ist mittags auf jeden Fall einem fettigen Burger vorzuziehen und das nicht nur, weil ihr danach müde seid. Es ist auch viel gesünder für euch.

Wer stundenlang nach dem fettigen Essen einen Blähbauch hat und nicht mehr produktiv sein kann, weil er sich unwohl fühlt, trägt das auch mit in den Job. Ein Umdenken ist sinnvoll. Wenn ihr nicht auf fettiges Essen verzichten könnt, greift ihr abends dazu. Tagsüber müsst ihr noch ein wenig Leistung bringen und so greift ihr lieber zu Nüssen als Snacks und leichter Kost wie einem Salat. So habt ihr wenigstens zu dieser Tageszeit nicht mehr dem Völlegefühl zu kämpfen.

Wichtig ist auch, nicht zwischendrin zu essen, sondern sich Zeit für das Essen zu nehmen. So wird automatisch weniger gegessen. Ihr achtet auf ein Sättigungsgefühl und esst nicht nur zwischendurch. Ihr snackt euch nicht von einem Snack zum Anderen, sondern esst einmal richtig. So könnt ihr die Snacks sein lassen, die gerne einmal auf den Bauch schlagen.

Wer außerdem den Überblick behält, was er isst, umgeht das Völlegefühl. Wer hier zu Chips und dort zum Schokoriegel greift, fühlt sich öfter unwohl als jemand, der Obst vorzieht. Wenn ihr das Snacken nicht sein lassen könnt, könnt ihr auch gehaltvoll snacken. Obst, Nüsse, Vollkornriegel ohne Zucker oder auch ein Müsli für zwischendurch sind genau das Richtige. Allerdings solltet ihr die Kalorien bedenken, die ihr zu euch nehmt und dann auf fettiges Essen am Abend verzichten.

bauch innen darm darstellung

Lebensmittel meiden, die Unwohlsein verursachen

Nach einem fettigen, reichhaltigem Essen ist ein Völlegefühl völlig normal. Auch beim All You Can Eat Büfett braucht ihr euch nicht wundern, wenn das Völlegefühl zuschlägt. Wer zu viel auf einmal in kurzer Zeit isst, bekommt das Gefühl automatisch.

Wenn ihr auf All You Can Eat Buffets nicht verzichten wollt, solltet ihr trotzdem gemütlich und nicht zu schnell essen. Es wird euch sowieso an nichts fehlen, wenn ihr langsam esst, denn es wird immer wieder aufgetischt. Wenn ihr schnell satt seid, ist das auch kein Problem, denn das war das Ziel. Das Geheimnis ist hier außerdem auf kleine Portionen zu setzen und sich nicht den ganzen Teller voll zu schaufeln.

Wer Nudeln, Reis und Kartoffeln weglässt, hat zudem oftmals noch weniger Völlegefühl, denn im Bauch kann nachträglich nichts aufblähen. Wer allerdings weniger essen will, sollte gerade diese Produkte essen, um schneller satt zu werden.

Wenn ihr allerdings nicht nur nach dem Essen eine Völlegefühl und Unwohlsein habt, sondern auch zwischendrin, solltet ihr einen Arzt aufsuchen. Manchmal steckt eine Lactose-, Fructos-, Glucose oder Gluten- Intoleranz dahinter, die auch zwei Stunden nach der Mahlzeit erst auftreten kann.

Manchmal kann es auch eine funktionelle Störung sein, die dahinter steckt. Dabei bewegt sich die Muskulatur des Magens zu wenig, sodass das Essen nicht weitertransportiert werden kann. Mit Bauchmuskeln hat das Ganze aber nichts zu tun, denn es geht lediglich um die Muskulatur, die im Bauch arbeitet, um das Essen zu transportieren. Es verbleibt im Magen und sorgt für ein Unwohlsein. Ein Druckgefühl und Übelkeit können auftreten, auch Blähungen sind möglich.

Beim Abbauprozess des Essens entstehen außerdem Gase, die zusätzlich aufblähen können. So kommt es zu Aufstoßen über die Speiseröhre und über Blähungen, die die unangenehmen Gase über den Darm abtransportieren. Wer also ständig Blähungen nach dem Essen hat und Aufstoßen muss, sollte einmal einen Arzt aufsuchen.

Es kann allerdings auch sein, dass nur bei bestimmten Lebensmittel diese Umstände zu tage kommen. Dann solltet ihr herausfinden, welche es sind und diese meiden. Besonders in der Mittagspause, beim einem Meeting oder beim Essen mit dem Chef kann es sonst unangenehm werden. Es ist also gut, wenn ihr die Lebensmittel kennt, die ihr nicht vertragt oder die bei euch das Unwohlsein hervorrufen.

burger pommes bauch dick

Pflanzliche Präparate helfen bei Völlegefühl

Der Gang zum Arzt oder in die Apotheke kann schon viel helfen. So könnt ihr in der Apotheke euer Problem schildern und Abhilfe in Form von pflanzlichen Präparaten bekommen. Die Präparate arbeiten mit Kümmelöl, Pfefferminz oder Melisse. Von mehreren Seiten wird so das Problem des Unwohlseins angegangen und schnell ist Abhilfe geschaffen.

Darüber hinaus wirken diese pflanzlichen Präparate entspannend auf die Bauchmuskulatur und entkrampfen sie. Die schlaffen Muskeln bekommen so mehr Spannung und arbeiten wieder normal. Das Essen kann schneller und besser verdaut werden.

Pflanzliche Kombinationspräparate aus mehren Mitteln wirken dabei besonders gut. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sie entzündungshemmend wirken und eine entblähende Wirkung haben. Auch scharfe und bitterstoffhaltige Arzneipflanzen haben eine verdauungsfördernde Wirkung.

So sind Enzian, Wehrmutkraut und Ingwer genau das richtige für euch, wenn ihr mit einem Völlegefühl kämpft. Ein Ingwertee kann oftmals schon viel helfen. Besonders gut wirkt aber auch Artischockenblätter- Trockenextrakt. Dieser hilft bei Verdauungsbeschwerden. Er fördert den Gallenfluss und die Fettverdauung, sodass ihr euch bald wieder besser fühlt.

Vor chemischen Präparaten solltet ihr lieber die Finger lassen. Der Gang zum Arzt ist dabei sowieso Pflicht, denn chemische Präparate sind sonst nicht zu bekommen.

Abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig

Wichtig ist, im Leben und auch beim Essen immer wieder innezuhalten. Oft begünstigen Hektik und Stress die Beschwerden. Manchmal reicht schon ein bewusster Umgang mit dem Essen, bei dem nicht nur zwischendurch gegessen wird, wenn mal kurz Zeit besteht. Auch alles, was zu fett, zu süße, zu viel oder zu stark ist, sollte außen vor gelassen werden. So geht es eurem Bauch und eurem Darm bald besser.

Ihr solltet also immer einen kritischen Blick auf euch selbst und das Essen, was euer Bauch zu verdauen hat, behalten. Gut ist es, vitaminreich, abwechslungsreich zu kochen und dabei reichlich auf Gemüse und Obst zu setzen. Beim Essen solltet ihr gründlich kauen, denn so wird eurem Magen schon viel Arbeit abgenommen.

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